Wie schon im April/Mai berichtet steht mein Paket für die Zukunft ja. Ab November 3 Monate Urlaub, ab dann entweder Bildungskarenz oder Stipendium bis zum Ende des Studiums. Mein Boss war informiert, hat den Urlaub auch unterschrieben. Aber ich denke er hat ned damit gerechnet das ich es ernst meine ;-)
Also hat er mich auf dem Weg von einem wichtigen Gespräch mit einem Schlüsselkunden darauf angesprochen, nachdem er schon von anderer Seite diesbezüglich gefragt wurde.
Wir haben uns jetzt darauf geeinigt das ich in den Monaten November/Dezember maximal einmal die Woche um die Rechnungsprüfung und alle anstehenden Arbeiten kümmern werde. Also jeden oder jeden zweiten Freitag. Jänner komplett frei, da im Urlaub. Somit verbrauche ich auch weniger Urlaubstage und 6 Stunden Arbeit die Woche stören mich ned *gg*.
Ab Februar wirds zu 99% die Bildungskarenz, da ich hier nicht kündige und geringfügig dazuverdienen kann.
Im Gegenzug hab ich ihm zugesichert das anstehende Projekt mit 56km DN1200 imHochsommer/Herbst 2009 zu übernehmen. Vorrausgesetzt ich bekomm einen bestimmten Arbeitskollegen nicht als Aussendienstbauleiter zugeteilt. Sonst werd ich mich weigern.
Am Ende des Projektes (Frühjahr 2010) ist momentan vorgesehen mich in Perg zu beschäftigen oder ich such mir etwas Anderes. Ich hab aber zugesagt mich davor nochmal mit den Verantwortlichen kurzzuschliessen. Hängt stark von den familiären Verhältnisen zu dem Zeitpunkt ab und dem finanziellem Anreiz ;-)
Aber es läuft wie vorgesehen.. sehr gut!
10.08.2008
03.08.2008
Wanderung im Appenzellerland
Am Freitag den 01.08 fuhren Ewald und ich wie immer viel zu spät in Richtung Schweiz weg. Soweit so gut.. einziges Manko war, das wir es trotz einwöchiger Suche nicht geschafft hatten ein Quartier für die 2 Nächte zu finden.. Also habe ich während der Fahrt noch unzählige Hotels und Gaststätten angerufen aber Dank des Festivals am Bodensee nur Absagen erhalten. Unter Hilfe des Internets haben wir, mittlerweile schon in Deutschland angelangt, noch Quartiere rausgesucht und dann gegen 21h (dann schon in der Schweiz) noch einen Platz in Weissbad ergattert ... ufff .... Stutzig hat mich nur die Anfahrtsbeschrebung der Dame gemacht, als sie mir erklärte das gelbe Haus mit der Bäckerei. Und ich soll doch bei der Bäckerei läuten, da sie ja kein Hotel sind. Ja wie jetzt?? In einer Bäckerei schlafen? Egal.. Hauptsache Bett! Die Unterkunft war eigentlich echt OK, wenn auch strange ;-) (Teppich im Bad usw.).


Von den 875hm ging der Weg auf den Seealpsee auf 1147hm. Die Strasse war allerdings stellenweise derart steil das ich massive troubles mit meinem rechten Knie bekam. Also am Seealpsee angekommen wurde bei einem Quellfrösch (=naturtrübes Bier) der weitere Schlachtplan besprochen. 

Ewald und Nina sind direkt zum Wirldkirchli (1454hm) aufgestiegen, während ich Dank meiner Schmerzen nichts riskieren wollte und die Beiden ned unnötig bremsen und wieder zur Wasserauen abgestiegen bin. Um mit der Gondel auf 1644hm auf die Ebneralp zu fahren und dann zum Wildkirchli abgestiegen bin um die Beiden dort auf ein Rösti und einige Stangen und Hüttenkaffee (=Kaffee mit Schnaps und Zucker) zu treffen.
Das Wildkirchli ist eine Hütte das unterhalb einer Steilwand errichtet wurde. Beeindruckendes Bauwerk! Und sehr gemütlich.. Beim Abstieg von der Ebneralp kommt man durch die Eremitenhöhle, wo bis 1853 noch 23 Eremiten gehaust haben. Der letzte ist beim Laubsuchen verunglückt.




Am Abend wurde im Quartier nach ein paar Schnäpsen und Stangen und einer Brettljause (Warmes gabs ja nicht mehr nachdem wir so spät ankamen) noch ein ööhh.. naja es war ein Rotwein aus dem Weinviertel gegluckert.. und dann ab in die Falle. Am Morgen dann von den Kuhgloken der Kühe geweckt und von wunderschönem Panorama auf meinem Balkon begrüsst.. was will man da noch mehr..
Als Nina dann noch später zu uns stiess, haben wir unsere Biere noch geleert, den Rotwein geschlürft und dann hundemüse ins Bett.
Samstag morgens mussten wir nach einem köstlichen Frühstück gleich wieder Quartier suchen da eine Verlängerung nicht möglich war. Diesmal hatten wir allerdings nach dem 7. Hotel Glück.
Schnell noch zwei "Stangen" (=Bier) reingepfiffen, die Tour festgelegt und ab gings nach Wasserauen, dem Startpunkt unserer Wanderung.
Nachdem Essen gings die 300hm wieder runter zum Seealpsee, einmal rund um den See und dann ab in die Gaststätte, auf den Rest der Wandertruppe warten. Bis die Zwei kamen, waren bereits 3 Quöllfrisch Geschichte *gg*. Das Wetter hat die ganze Zeit etwas rumgezickt, aber als ich mit dem Bier in der Hand auf diesem Alpsee sass, knallte plötzlich die Liesl runter.. herrlich.. Was will man mehr?
Es war ein tolles Wochenende, geniale Berge und Wanderung, leckeres Essen, vielen "lis" und "oddderrr" und der Einsicht sicher nicht das letzte Mal dagewesen zu sein! Dann hoffentlich mit einem Knie das mitspielt.
(Ewald`s GMS...)
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